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Berufsverbot für Schriftsteller

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Im Zusammenwirken von Parteiführung, Staatssicherheit und Kulturministerium inszenierte der Berliner Bezirksvorstand des Schriftstellerverbandes ein Tribunal gegen neun kritische Geister. Unter ihnen namhafte Schriftsteller wie Stefan Heym, Klaus Schlesinger und Rolf Schneider.

Den Beschuldigten wird vorgeworfen, "gegen die DDR und SED und deren Kulturpolitik und Rechtsordnung in verleumderischer Weise aufgetreten zu sein" und "sich in den Dienst der antikommunistischen Hetze gegen die DDR und den Sozialismus gestellt" zu haben.

Von 400 Autoren stimmen 350 für den Ausschluss der Kollegen. Das bedeutet Berufsverbot, denn nur wer im Schriftsteller-Verband ist, kann in der DDR veröffentlichen. Rolf Schneider berichtet über diese Zeit.

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